El Capitan einrichten

By Volker Lensing on 25. Januar 2016 — 2 mins read

Der Umstieg auf eine neue Betriebssystemversion ist immer mit Einschnitten verbunden, mit dem Kappen von Gewohntem und dem Einlassen auf das Neue, was sich Dritte ausgedacht haben. Das fällt nicht immer leicht. Im Fall von El Capitan ganz besonders.

Um direkt mit dem Kappen von Gewohntem zu beginnen: die System Integrity Protektion (SIP) wird wohl erst einmal nicht mein Freund, das steht schon vorher fest, da meine liebsten Tools wie TotalFinder und Flashlight nicht mehr funktionieren. Auch die QuickLook Anzeige mit Text zum Kopieren ist neben anderen „kleineren Eingriffen” nicht mehr möglich. Der Verlust von Code Injection macht es möglich.

Gerade Flashlight, dieses wunderbare Stück Code, welches die seit Yosemite wirklich gut gemachte Suche erst zum Powertool macht, funktioniert definitiv nicht mehr, SIP hin oder her. Und ja, mir ist bewusst, es gibt auch andere Tools wie Alfred. Aber wieso wieder ein anderes Programm, mit zusätzlichem Ballast und weiteren Tastenkürzeln installieren, einrichten und nutzen. Das ist nicht pfiffig. So bleibt nur zu hoffen, dass Cupertino mit der nächsten großen Version die Suche analog des iOS für Drittprogramme öffnet.

Sodann das Neue: Mit dem neuen MacBook kommt El Capitan. Der Zeitpunkt ist „okay“, nach dem zweiten Minor Update kann man es wagen. Vorher sind mir die Early Adapter Kosten zu hoch. Grundsätzlich wird unabhängig von neuer Hardware frisch installiert. Ausmisten, bleibenlassen, neue Lösungen recherchieren und finden ist die Devise, denn andernfalls verharrt der Kopf und die geliebten Automatismen im Hier und Jetzt. Die Basis ist schnell eingerichtet, alle bis auf die bereits skizzierten Programme laufen. Selbst ein betagter Canon P-150 Scanner lässt sich Dank des Treibers für den P-150M problemlos installieren. Bartender muckt ein wenig, die Spotlightlupe will zunächst nicht deaktivert werden. Zudem bleibt Flash als Safari Plug-in außen vor, die kommenden Wochen werden zeigen, ob dies zu optimistisch ist. Auch die Zeit von HyperDock ist abgelaufen. BetterSnapTool erledigt das Fenstermanagement deutlich besser und Force Touch in Verbindung mit Mission Control das Umschalten zwischen Apps und Fenstern.

Zum Abschluss das Gewohnte, die Gewissensfrage will beantwortet werden: SIP deaktiveren oder beibehalten und ohne Helferlein im Finder auskommen? Schon der für mich unsortierte Anblick der Ordner mitten in all den Dateien bringt mich zum Grübeln. Auch dieser Hack funktioniert nur ohne SIP. Also weg damit, unsicherer als unter Yosemite wird es nicht. Jetzt macht es wieder Spaß, löst das Bartenderproblem, bringt mich noch zu XtraFinder und der Frage, was macht das Update auf die dritte Minor Version 10.11.3 aus meinem System?

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